Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des Geriatrieverbundes Kreis Unna einigten sich die anwesenden Ärztinnen und Ärzte auf die inhaltlichen Schwerpunkte des Projektes. Aufgrund der Resonanz der Beschäftigten der geriatrischen Stationen, der Sozialdienste und der Anregungen der Chefärztinnen und -ärzte sollen der Umgang mit Patientinnen, Patienten und Angehörigen sowie einrichtungsübergreifende Austauschprozesse unter Einsatz digitaler Techniken in den Fokus gerückt werden.

"Wir müssen dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten wissen, welche Zielsetzungen eine geriatrische Station im Krankenhaus hat und wie die Abläufe bei uns sind", waren sich die anwesenden Geriaterinnen und Geriater schnell einig. "Außerdem müssen wir schauen, wie wir Patientinnen und Patienten, aber auch Angehörige besser in die Behandlungsplanung und die Weiterversorgung einbinden können."

Ideen gibt es viele:

  • Online-Terminvergabe für Angehörigengespräche
  • Digitale Angehörigengespräche für entfernt lebende Angehörige
  • Informationsfilme für Patient*innen und Angehörige
  • Digitaler Infopoint
  • Stärkere Einbindung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte sowie der Altenpflege im Rahmen der Einweisung und Entlassung
  • Kollegialer Austausch auch über Einrichtungsgrenzen hinaus (Hospitationen/Konsile/kollegialer Rat)
  • Schulung ehrenamtlicher Geriatriebegleiter für Patientionnen und Patienten ohne familiäre oder sonstige Begleitung

Der Geriatrische Lenkungskreis und interessierte Beschäftigte aus den unterschiedlichen sollen diese und andere Ideen in den nächsten Monaten aufgreifen, konkretisieren und in den Arbeitsalltag integrieren.