Im Dezember 2019 war das Projekt zur Sitzung des Geriatrieverbundes Kreis Unna eingeladen, um das Projekt sowie den damit verbundenen Nutzen und Aufwand für die Krankenhäuser, Arztpraxen und Altenpflegeeinrichtungen des Geriatrieverbundes vorzustellen.

Mit großem Interesse nahmen die Chefärzte der geriatrischen Einrichtungen und Herr Zakel als verantwortlicher Ansprechpartner des Kreises Unna die geplanten Aktivitäten des Projektes "Zukunft Geriatrie" auf. "Einheitliche Standrads in allen Einrichtungen, eine reibungslose, digital gestützte Kommunikation zwischen Einweisenden, Krankenhaus und Weiterversorgenden ist nicht nur im Interesse aller geriatrischen Patientinnen und Patienten, sondern entlastet auch das Fachpersonal auf allen Ebenen", so die einhellige Meinung der Anwesenden. Dennoch müsse das Projekt die aktuell bereits hohe Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden bei allen Planungen berücksichtigen. Das Projekt dürfe nicht zu einer Mehrarbeit der Beschäftigten führen, sondern müsse neben der Steigerung der Versorgungsqualität immer auch die Entlastung der Fachkräfte in den Blick nehmen. "Digitale Instrumente und ein Wissenstransfer zwischen den Einrichtungen können hier aber einen guten Beitrag liefern", waren sich die Expertinnen und Experten einig. Um die Projektarbeit möglichst praxisnah zu gestalten, soll ein geriatrischer Projektlenkungskreis gebildet werden, in dem unterschiedliche Professionen und Einrichtungen der gesamten Versorgungskette vertreten sind.