Mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Das Tablet ermöglicht eine Videokonferenz mit den Angehörigen während der Visite, welches durch die Verknüpfung der digitalen Akte vereinfacht wird. Dadurch fühlt sich der/die Patient*in unterstützt, da er*sie nicht allein ist, falls etwas nicht richtig verstanden wurde. Die Angehörigen können direkter Rückfragen stellen, müssen anschließend nicht telefonisch erreicht werden, der Zeitaufwand minimiert sich dadurch für Angehörige und Ärzt*innen enorm. Durch die Nutzung einer Videokonferenz wirkt die Visite wie ein gemeinsames Gespräch, welches ebenso eine emotionale Begleitung ermöglicht, anders als am Telefon, bei dem sich eine Person mit einer anderen austauscht.

Durch die Videokonferenz ist ein direkter Austausch mit allen Beteiligten unkompliziert möglich. Der/Die Patient*in ist visuell mit den Angehörigen verbunden, sodass wechselseitig Emotionen und Stimmungen sowie inhaltliche Themen aufgegriffen oder zu einem späteren Zeitpunkt thematisiert werden können. Insbesondere Unklarheiten oder Ängste können direkt miteinander kommuniziert und entsprechende Rückfragen gestellt werden.

Albert Mehrabian führte 1971 einige psychologische Experimente durch und demnach werden:

  • 55% der Information durch das Gesicht vermittelt.
  • 38% der Informationen über die Stimme vermittelt.
  • 7% der Information verbal vermittelt.

Im Zimmer der Patient*innen wird ein Tablet installiert. Die Angehörigen der Patient*innen können sich somit während der Visite bei Bedarf direkt in das Zimmer zuschalten. Das Pflegepersonal oder die Ärzt*innen können die digitale Krankenakte direkt auf dem Tablet freigeben, damit die Angehörigen sich hier einen Überblick verschaffen können. Medikamenten-Einnahmepläne oder Zeitpläne für die nächsten Untersuchungen können somit direkt heruntergeladen werden.

Kosten: ca. 500 €

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